Veranstaltungsarchiv

Hier finden Sie Ankündigungstexte von Veranstaltungen zurückliegender Monate. Ältere Ankündigungen werden regelmäßig gelöscht.

1. September 2021: Ersatztermin für Denis Wittberg und die Schellack-Solisten in Hadamar

Wegen Regenwetters musste die Kulturvereinigung Hadamar das Konzert „Die neuen zwanziger Jahre – Ich küsse Ihre Hand Madame“ mit Denis Wittberg und seinen Schellack-Solisten am Samstag, 24. Juli, leider absagen. Inzwischen ist aber ein Ausweichtermin gefunden und Vorkehrungen sind getroffen, damit das Konzert auch bei erneut schlechtem Wetter stattfinden kann. Geplant ist die Veranstaltung jetzt für Mittwoch, 1. September, auf dem Schlossplatz in Hadamar. Sollte wieder Regen angesagt sein, steht dieses Mal die nur wenig entfernte Stadthalle als Ausweich-Spielstätte zur Verfügung.

Künstlerisch bliebt alles wie geplant: Denis Wittberg und die Schellack-Solisten haben sich auf die Musik der 20er Jahre spezialisiert, wohlgemerkt nicht auf die der aktuellen, sondern der 1920er Jahre. Im Hadamarer Schlosshof wird also Livemusik in der Tradition der großen Revuen der Zwischenkriegszeit zu erleben sein, die neuerdings nicht zuletzt durch die Fernsehserie „Babylon Berlin“ wieder populär geworden ist. Das Ensemble um Sänger Denis Wittberg bleibt allerdings nicht bei den nach mehr als 90 Jahre noch bekannten Evergreens oder den Wiederentdeckungen heute wenig bekannter Schlager stehen. Die Musiker haben auch herausgefunden, dass der Musikstil der 20er Jahre ganz hervorragend zu den gerade einmal gut 40 Jahre alten Hits der Neuen Deutschen Welle passen. Diese Arrangements sind das besondere Markenzeichen der Schellack-Solisten. Aber auch Englisches und sogar Chinesisches wird passend in das unterhaltsame Ganze des Konzertabends eingebaut.

Eintrittskarten sind zum Preis von 20 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Lebensart, Mainzer Landstraße 19, in Niederhadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg erhältlich. An der Abendkasse am Schlossplatz oder in der Stadthalle kostet der Eintritt 22 Euro. Einlass am 1. September ist ab 18.30 Uhr. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Bereits für den 24. Juli erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.

Bezogen auf Corona gelten sowohl für den Schlossplatz als auch für die Stadthalle folgende Regeln: Alle Besucher müssen entweder geimpft, genesen oder binnen der letzten 24 Stunden negativ getestet sein und das jeweils nachweisen können, entweder per App oder auf Papier. Darüber hinaus wird die Dokumentation der Anwesenheit per Luca-App empfohlen. Wer die App nicht nutzt, muss seine Kontaktdaten handschriftlich angeben. Vor, während und nach der Veranstaltung muss eine den staatlichen Vorgaben entsprechende Maske getragen werden, die nur an den auf Abstand gestellten Sitzplätzen abgenommen werden darf. Alle Regelungen stehen unter dem Vorbehalt eventuell bis zum Konzerttermin veränderter Vorgaben vonseiten der öffentlichen Verwaltung.

27. August 2021: Konzertabend mit David Fachinger und Band

David Fachinger & Band: das ist deutscher Singer/Songwriter-Jazz-Pop – wenn es so etwas überhaupt gibt. Die Krux an der Sache ist, dass die Musik so vielseitig ist, dass man sie einem konkreten Genre nicht zuordnen kann. Von Pop über Rock, Jazz und Chanson ist inzwischen alles vertreten. Und so kann man bei Davids Konzerten inzwischen neben spaßigen und nachdenklichen Texten, großer Band, ausgefeilten Arrangements und unterhaltsamer Programmführung auch Abwechslung erleben.
Seit nunmehr einem Jahrzehnt tingelt er in verschiedenen Formationen und Gruppierungen über die Bühnen Deutschlands, aber eines macht ihm immernoch am meisten Spaß: seine eigenen Songs zu performen. Die Erfahrungen, die er in dieser Zeit gesammelt hat, sind spürbar, sobald er die ersten Töne ins Mikrofon singt und die Zuhörer in seinen Bann zieht.
Die Nassauische Neue Presse schrieb 2015: „Von diesem talentierten Newcomer wird in Zukunft noch einiges zu hören sein.“ – dies hat David geschafft und darf sich nun zu den lokalen Musik-Größen Limburg-Weilburgs und darüber hinaus zählen.

30. Juli 2021: Krimispannung mit Musik

04.09.2019, Hadamar: Unternehmenskommunikation Stadt Hadamar

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Hadamarer Schlosskultur“ liest Katja Bohnet am Freitag, 30. Juli, aus ihrem Krimi „Fallen und Sterben“. Benedikt Fröhlich und Niklas Gogolok sorgen für die jazzige Umrahmung. Das Programm auf dem Schlossplatz in Hadamar beginnt um 20 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr.

Katja Bohnet war Pazifistin, bevor sie mit dem Schreiben von Kriminalromanen begann. Ihren ersten Mord verübte sie mit einundvierzig Jahren. Davor eignete sie sich in einer Arztpraxis und einer Anwaltskanzlei nützliche Kenntnisse an. Das Philosophiestudium half ihr wenig, aber es machte sich gut in ihrem Lebenslauf. Besser als ihr Job als Barkeeperin, schlechter als ihre Arbeit als TV-Moderatorin beim WDR. Sie erlernte mehrere Sprachen, die sie überall auf der Welt ausprobierte, spielte ein paar Instrumente, Tischtennis, Theater und manchmal auch verrückt. Sie lebte in den Staaten, wo sie sich dem Clogging verschrieb. In Frankreich las sie Flaubert und aß ihre erste Madeleine. Sie nannte keines ihrer Kinder so. Derzeit lebt sie unter dem Einfluss elektronischer Musik mit ihrer Familie irgendwo zwischen Frankfurt und Köln. Bei der Hadamarer Schlosskultur liest sie aus ihrem Roman „Fallen und Sterben“, erschienen im März 2020 im Knaur Verlag.

Benedikt Fröhlich und Niklas Gogolok sorgen an diesem Abend für einen ebenso spannenden musikalischen Rahmen. Fröhlich, Jahrgang 2002 hat in Hadamar sein Abitur abgelegt, Gogolok kommt aus Montabaur und hat dort das Musikgymnasium besucht. Die beiden jungen Musiker, die schon seit ihrer frühen Kindheit Klavier und Saxophon spielen, absolvieren derzeit ein Lehramtsstudium in Mainz mit den Hauptfächern Jazz Klavier und Jass Saxophon. An diesem Abend spielen sie ihren ersten gemeinsamen Auftritt.

Einlass: 19h, Programm: 20-22h (inkl. 20 Min. Pause), Eintritt: 8€, Vorverkauf: Kulturvereinigung und Eventbrite, Verkauf von Getränken vor Ort

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Reihe „Ins Freie!“ der Stadt Hadamar. Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 2 des Landes Hessen und unterstützt durch DIEHL+RITTER/INS FREIE!

Virtuelles Konzert in Corona-Zeiten

Wegen der Corona-Pandemie finden derzeit keine Veranstaltungen der Kulturvereinigung Hadamar statt. Davon ist auch der zehnte Hadamarer Orgelspaziergang betroffen. Bezirkskantor Michael Loos und Dekanatskantor Martin Buschmann haben sich aber entschlossen, die Konzerte dieser Veranstaltung dennoch zu spielen und diese per Video von zu hause aus zugänglich zu machen. Wir wünschen viel Vergnügen bei dem virtuellen Konzert!

Genauso wie seine Vorgänger fühlt sich auch der Video-Orgelspaziergang dem guten Zweck verpflichtet, für den über die Jahre hinweg viele tausend Euro gesammelt wurden. In der Auflage 2020 soll das Hadamarer Hospiz Anavena profitieren. Die Kirchenmusiker rufen deshalb, bei Gefallen, zu einer Spende an das Hospiz auf. Spenden nimmt das Hospiz unter folgender Bankverbindung entgegen: Kreissparkasse Limburg, Stichwort: Hospiz ANAVENA Hadamar – Orgelspaziergang, IBAN: DE22 5115 0018 0040 4594 48

Technischer Hinweis: Die einzelnen Videos laufen in dem oben sichtbaren Darstellungsfenster automatisch nacheinander durch. Nach dem Ende eines Videos muss zur Fortsetzung mit dem nächsten nichts angeklickt werden. Einzeln und in beliebiger Reihenfolge können die Videos auf dem Youtube-Kanal von Martin Buschmann betrachtet und angehört werden.

Teacher’s Despair lädt zu seinem 25. Geburtstag ein


Als Schüler-Arbeitsgruppe für moderne Rock- und Popmusik ging es im Jahr 1994 an der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule los. Wenig später formierte sich daraus die Band „Teacher’s Despair“ und schnell erarbeitete sie sich einen guten Ruf in der Region und darüber hinaus. Auf die 25 Jahre seitdem, auf Hunderte Konzerte, viele Tausende Übungsstunden und vor allem auf die vielen jungen Musiker, die durch die Reihen der Band gegangen sind, will Teacher’s Despair in seinem Jubiläumskonzert am Freitag, 6. März, von 19.30 Uhr an in der Stadthalle zurückblicken.

Zahlreiche Gäste wollen mitmachen: befreundete Musiker und Formationen, die ganz oder zu Teilen aus ehemaligen Mitgliedern der Schulband bestehen. Darüber hinaus hat sich eigens für diesen Anlass eine All-Star-Big-Band aus Ehemaligen zusammengefunden, die normalerweise nicht zusammen auftreten. Das alles spielt sich auf drei Bühnen ab. Los geht es um 19.30 Uhr mit dem Benedikt-Fröhlich-Quartett. Danach ist Teacher’s Despair in seiner aktuellen Besetzung an der Reihe, die auch nach 25 Jahren dem speziellen Charakter der Band treu bleibt: eine starke Besetzung mit vielfältiger und vor allem bläserstarker Instrumentierung. Anschließend kommen die Dohlemer Boube und erneut das Benedikt-Fröhlich-Quartett zu ihrem Recht, bevor dann das Experiment der Ehemaligen-Big-Band über die Bühne gehen soll. Schließlich will noch die Cover- und Partyband Sixpasch der Formation der Ehre erreichen, aus der heraus sie sich gebildet hat. Irgendwann gegen Mitternacht soll das Jubiläumskonzert schließlich mit dem Auftritt einer weiteren Ehemaligen-Zusammensetzung sein Ende finden.

Die Fürst-Johann-Ludwig-Schule und die Kulturvereinigung Hadamar organisieren das Jubiläumskonzert von Teacher’s Despair gemeinsam. Der Kartenvorverkauf hat in diesen Tagen begonnen. Für Erwachsene kosten die Karten 10 Euro, für Schülerinnen und Schüler 7 Euro. Vorverkaufsstellen sind Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Lebensart, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz, FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg und das Büro der Schülervertretung in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule. An der Abendkasse in der Stadthalle kostet der Eintritt 12 Euro für Erwachsene und 9 Euro für Schülerinnen und Schüler. Einlass ist ab 19.15 Uhr.

Bildquelle: Klaus-Jürgen Krah

Diese Bescherung wird bittersüß

Ein Weihnachtskonzert mal ganz anders: Das hat sich die Kulturvereinigung Hadamar für den Nikolaustag vorgenommen. Am Freitag, 6. Dezember, gastiert das Musikcomedy-Quartett „Belle Mélange“ mit seinem Programm „Die bittersüße Bescherung“ in Hadamar. Die vier Damen treten um 20 Uhr in der Stadthalle Hadamar auf.
Dabei versprechen sie eine musikalisch-humoristische Auseinandersetzung mit den kleineren und größeren Katastrophen, die das Weihnachtsfest so mit sich bringen kann. Es geht um den Wahnsinn im roten Mantel und mit weißem Bart, um Glöckchen, die penetrant ihr Klingeling von sich geben und um Plätzchen, die das tun, was sie zu Weihnachten im Ofen so tun: verbrennen. Der Baum zu klein, die Gans zu groß und der Lageplan der gut versteckten Geschenke ist verschollen. Jedem graut davor. Und doch kann es kaum jemand abwarten, sobald im August die ersten Lebkuchen in den Regalen stehen: das Fest der Liebe. Der musikalische Ritt auf dem Weihnachtsschlitten wird wohl eher keine stille und heilige Nacht, das Motto „O du fröhliche“ wird der Abend aber sicher zurecht tragen.
Bereits zweimal gastierte „Belle Mélange“ auf Einladung der Kulturvereinigung in Hadamar. Das Quartett mit Basis in Mittelhessen wirbelt temperamentvoll durch vielfältige Musikstile und verwebt bekannte und weniger bekannte Melodien sowie eigene Stücke zu einem amüsanten Konzertabend. Frontfrau ist die singende und rasant bis wahnwitzig plaudernde Theresa Heinz. Die diplomierte Bühnendarstellerin ist nach Stationen als Schauspielerin und Regieassistentin in Dresden wieder in die Region zurückgekehrt. Neben „Belle Melange“ wirkt sie als Klavier- und Gesangslehrerin und leitet drei Chöre. Vitalina Pucci gibt nicht nur als Pianistin den Ton an, sondern bringt auch musikwissenschaftliches Fachwissen ein, das sie an der Nationalen Musikakademie ihrer Heimatstadt Kiew erwarb. Sie stammt aus einer Musikerfamilie und lebt seit 2002 in Deutschland. Polina Blüthgen prägt an verschiedenen Varianten der Querflöte den Klang von „Belle Mélange“. Sie hat Musik in ihrer Heimatstadt Brest sowie in Minsk und in Frankfurt studiert. Die Schwerpunkte ihrer Meisterkurse lagen auf der Neuen Musik und auf modernen Spieltechniken ihres Instruments. Neben ihrer Bühnentätigkeit ist sie als Musiklehrerin für Flöte und Klavier aktiv. Die Cellistin Nadja Schneider beherrscht sowohl satte, tragende Melodieführungen als auch verspielte, jazzige Bass-Pizzicati.
Der Vorverkauf für „Die bittersüße Bescherung“ hat bereits begonnen. Eintrittskarten, die sich auch als Nikolausgeschenk eignen, gibt es im Vorverkauf für 16 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Lebensart, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. An der Abendkasse in der Stadthalle kostet der Eintritt 18 Euro.

Camerata Musica singt in spätgotischer Atmosphäre

Eine Chorformation aus der Region gastiert zum Liebfrauenkonzert am Samstag, 21. September, 18 Uhr, in der Hadamarer Liebfrauenkirche: Camerata Musica Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher hat ein Programm mit geistlicher Musik und einigen wenigen weltlichen Liedern aus sechs Jahrhunderten zusammengestellt, passend zum spätgotischen Kirchenraum. Der Reigen reicht vom venezianischen Kapellmeister Giovanni Croce (1557-1609) über Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Schubert bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten, wie dem 2013 verstorbenen Thorkell Sigurbjörnsson oder Franz M. Herzog, dem künstlerischen Leiter des Jugendchors Österreich. Erneut arbeitet die Kulturvereinigung Hadamar als Veranstalter mit dem Hotel Nassau-Oranien zusammen, das ein passendes Menü zum Konzert anbietet.

Die im Jahr 1999 gegründete Camerata Musica ist aus den Limburger Domsingknaben hervorgegangen. Das Ensemble konzentriert sich auf wenig bekannten Werke der Männerchorliteratur, die aber, wie in Hadamar, in Kontrast und Wechselwirkung mit populären Stücken gesetzt werden. Einige Lieder wurden sogar eigens als Auftragsarbeiten für den Chor komponiert, beispielsweise von Alwin Schronen, aus dessen Schaffen während des Liebfrauenkonzerts etwas zu hören sein wird. Mit diesem Ansatz und seinem hohen musikalischen Niveau überzeugt der Chor seit Jahren. Im Jahr 2010 wurde Camerata Musica Kategoriesieger und erster Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund. Im Frühjahr 2019 war das Ensemble Gastchor bei América Cantat in Panama. Das jüngste Projekt ist die gerade abgeschlossenen Aufnahme sämtlicher Werke für Männerchor von Franz Schubert.

Chorleiter Jan Schumacher, Jahrgang 1980, ist seit 2015 Universitätsmusikdirektor der Goethe-Universität in Frankfurt und unterrichtet seit 2019 an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Von 2011 bis 2016 war er Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Neben Camerata Musica leitet er den Chor der Technischen Universität Darmstadt.

Die Kulturvereinigung Hadamar hat vor wenigen Tagen den Kartenvorverkauf für das Liebfrauenkonzert am 21. September anlaufen lassen. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. An der Abendkasse in der Liebfrauenkirche kostet der Eintritt 15 Euro. Im Hotel Nassau-Oranien wird im Anschluss an den musikalischen Abend ein passendes Konzert-Menü zum Preis von 29,90 Euro serviert. Es ist nicht im Eintritt enthalten und muss gesondert gebucht werden. Unter 06433/9190 sind Vorbestellungen möglich, auf die das Hotel einen Preisnachlass von zwei Euro gewährt. Die Speisekarte kann dort erfragt werden.

Der Himmel von Paris über Hadamar

Cafészenerien vor malerischer Großstadtkulisse, die meist bettelarme aber künstlerisch progressive Boheme und natürlich das unsterbliche Image der „Stadt der Liebe“: Diese Bilder ziehen herauf, wenn Chansons, Musette-Stücke und alte französische Schlager der 1920er und -30er Jahre erklingen. Am Sonntag, 11. August, werden diese musikalischen Stilrichtungen und ihre Interpretationen aus heutigen Tagen von 18 Uhr an einen beschwingten Abend im Ziergarten auf dem Herzenberg in Hadamar prägen. Unter dem Titel „Sous le ciel de Paris – Unter dem Himmel von Paris“ gastiert der Akkordeonist Søren Thies dort auf Einladung der Kulturvereinigung Hadamar zu einem Freiluftkonzert. Sollte der Sommerabend nicht so lau und lieblich wie erhofft werden, steht die Aula des Hadamarer Schlosses als alternativer Konzertsaal zur Verfügung.

Mit „Sous le ciel de Paris“ verbindet Søren Thies Chansons von Brassens, Moustaki, Trenet, Piaf und anderen zu einem Programm, das vor allem die Liebe zum Thema hat: Musik zum Lachen und Tanzen, zum Träumen und sich Verlieben. Er spielt Musette-Stücke und singt alte französische Schlager, wie sie von den Drehorgelspielern auf den Pariser Hinterhöfen vorgetragen wurden. Hier mischen sich Walzer und Polkas aus dem Süden mit dem urbanen Swing der französischen Sinti und der quirligen Volksmusik italienischer Einwanderer.

Søren Thies wurde 1969 in Hamburg geboren. Er wuchs vor allem mit klassischer Musik auf und entdeckte erst mit 19 Jahren seine Liebe zum Akkordeon. Neben dem Studium der Musikwissenschaft, Völkerkunde und Geographie war er als Straßenmusiker aktiv und spielte in verschiedenen Ensembles Klezmer und Folk. Seit 1996 ist Søren Thies, der inzwischen seinen Lebensmittelpunkt in Limburg hat, vor allem solo unterwegs. Begegnungen mit Künstlern aus Frankreich, England, Israel, Schweden, den USA und verschiedenen Ländern Osteuropas gaben ihm Impulse, die seinen Stil bis heute beeinflussen. Søren Thies singt in deutsch, jiddisch und französisch und hat eine Reihe eigener Lieder geschrieben, sowie deutsch-jüdische Dichter des 19. und 20. Jahrhunderts neu vertont.

Der Kartenvorverkauf zum Preis von 8 Euro hat bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg begonnen. An der Abendkasse am Ziergarten auf dem Herzenberg kostet der Eintritt 10 Euro.

Musik aus der Zeit Leonardo da Vincis

Ein Maler und Bildhauer, dessen Werke auch Jahrhunderte später faszinieren, ein Erfinder, der weit in die Zukunft weisende Projekte entwarf, ein unermüdlicher Denker und Arbeiter: Das alles war das Universalgenie Leonardo da Vinci. Am 2. Mai jährte sich sein Todestag zum 500. Mal. In seinem Schaffen kam der Musik zwar wenig Bedeutung zu, dennoch stellt die Kulturvereinigung Hadamar ihr erstes Liebfrauenkonzert der Spielzeit 2019 unter den Titel „Da Vinci Musik“. Am Samstag, 29. Juni, gastiert das Duo Kirchhof mit Werken für Laute und Viola da Gamba aus der Zeit Leonardo da Vincis von 18 Uhr an in der Liebfrauenkirche. Erneut kooperiert die Kulturvereinigung dabei mit dem Hotel Nassau-Oranien, das im Anschluss an das Konzert ein auf den Abend abgestimmtes Menü anbietet.

Lutz und Martina Kirchhof haben sich in den vergangenen gut 20 Jahren einen Namen unter den Freunden alter europäischer Musik gemacht. Sie leben in Weilburg in einem Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert, wo sie sich der Erforschung und Interpretation alter musikalischer Kostbarkeiten widmen. Lutz Kirchhof hat neben seiner internationalen Konzerttätigkeit als Lautenist Pionierarbeit geleistet und alte Lautenspieltechniken wiederentdeckt. Er ist Gründer der Deutschen Lautengesellschaft und verschiedener Festivals, darunter das Dresdener Lautenfestival, die inzwischen weltweit größte Zusammenkunft dieser Art. Martina Kirchhof entwickelte eine auf der „Tout en l’air“-Technik basierende Spielweise, die mit der Viola da Gamba rhythmische Prägnanz und jazzähnlichen Drive ermöglicht. 2014 gründete das Duo das Label LutzLute, das europäische Solo- und Kammermusik veröffentlicht.

Für das Konzert in Hadamar hat das Musikerpaar Werke aus der Zeit da Vincis zusammengestellt. So werden Stücke von Komponisten aus den großen norditalienischen Städten zu hören sein, darunter Pietro Paolo Borrono und Sylvestro Ganassi. Darüber hinaus sind Vincentino und Michelangelo Galilei vertreten, der Vater und Bruder des Universalgelehrten Galileo Galilei. Das Konzert soll aber auch zeigen, dass viele Musiker weiter nördlich auf dem aufbauten, was im kulturell führenden Norditalien entwickelt worden war. Werke des in Wien wirkenden Hans Judenkönig gehören ebenso zum Programm wie Lautensätze auf der Basis von Liedern Martin Luthers oder Kompositionen von Georg Philipp Telemann und Sylvius Leopold Weiss.

Orgelklänge aus aller Welt

Musikkultur in der besonderen Atmosphäre der zahlreichen Hadamarer Kirchen erleben: Das ist am Sonntag, 19. Mai, wieder das Leitmotiv beim Hadamarer Orgelspaziergang. Bereits zum neunten Mal laden die Kulturvereinigung Hadamar, der Verein Toccata Orgelkultur Limburg-Weilburg und die örtlichen Kirchengemeinden dazu ein, den Nachmittag mit kurzen Orgelkonzerten in den Gotteshäusern zu verbringen. „Orgelmusik aus aller Welt“ lautet der Titel. Entsprechend werden Kompositionen aus vielen Ländern der Welt zu hören sein.

Der Kreis der Organisten hat sich dieses mal erweitert und damit auch der Ablauf etwas geändert. Zum Auftakt um 14 Uhr spielt Andreas Bollendorf, der Leiter der Limburger Domsingknaben, sein ureigenes Instrument: die Orgel der Kapelle im Konvikt der Domsingknaben. Anschließend sind die Besucher zu einem kleinen Spaziergang zur Liebfrauenkirche eingeladen. Dort wird Domorganist Carsten Igelbrink um 14.45 Uhr in die Tasten greifen. Um 15.30 Uhr folgt eine Pause bei Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal an der Kirche St. Johannes Nepomuk. In der Kirche selbst beginnt um 16.15 Uhr die zweite Halbzeit des Orgelspaziergangs. Dort musiziert Bezirkskantor Michael Loos. Den Abschluss macht um 17 Uhr in der Schlosskirche Dekanatskantor Martin Buschmann.

Die Teilnahme am Hadamarer Orgelspaziergang ist wie jedes mal frei. Um Spenden wird allerdings gebeten. In diesem Jahr sollen sie dem Verein zur Erhaltung der Liebfrauenkirche zugute kommen.

Teilzeithelden singen ihre Lieder


Jeder kennt sie: die magischen Minuten, in denen der Alltag kurz Pause macht und die Gedanken freien Lauf erhalten. Seit ihrem Debütalbum „Kopfkino“ im Jahr 2011 haben es sich die fünf Sänger von „So! …und nicht anders“ (kurz: SUNA) zur Aufgabe gemacht, diese Augenblicke bei ihren Zuhörern hervorzurufen. Jetzt gastiert die A-cappella-Formation zum zweiten Mal in Hadamar. Am Samstag, 6. April, 19.30 Uhr, bringt sie auf Einladung der Kulturvereinigung Hadamar ihr Programm „Teilzeithelden“ auf die Bühne der Stadthalle. Als Vorgruppe ist eine bekannte Formation aus der Region dabei: U40 aus der Chorfamilie des Männergesangvereins Frohsinn aus Elz.

„Teilzeithelden“ ist das dritte Studioalbum der fünf jungen Sänger, die sich auch als „heimliche Frauenhelden“ bezeichnen. Die Lieder darauf verstehen sie als Zeichen des langsamen Erwachsenwerdens – und das und trotz der gewohnt charmant-ungeplanten Moderation, der kindlichen Freude am koordinierten Chaos auf und hinter der Bühne und der gelegentlichen Boyband-Attitüde.

Mit „Mainz bleibt Mainz“, der unkonventionellen Fastnachtshymne auf ihre Wahlheime, wurde SUNA einem Millionenpublikum bekannt. Damals wie heute verweigern die Sänger sich stereotyper Genrekonventionen und der Festlegung auf bestimmte Themen. So setzt sich SUNA ebenso zynisch mit Veganismus wie mit der Liebesliedkultur im Deutschpop auseinander, um kurz darauf selbst den nachdenklichen Balladenmodus einzuschalten oder wortgewaltige Hiphop-Statements abzugeben.

Die Vorgruppe U40 setzt sich aus jüngeren Sängern des Elzer MGV Frohsinn zusammen, die unter der Leitung des SUNA-Mitglieds Nicolas Ries stehen. Die Formation hat mehrere Preise regionaler Chorwettbewerbe errungen und sammelte erste Erfahrungen auf internationaler Ebene, beispielsweise 2015 bei einem internationalen Chorwettbewerb in Budapest und 2016 bei einem Auftritt in Rom. Für den kommenden Herbst steht eine Wettbewerbsteilnahme im Bratislava auf dem Programm.

Island und Grönland in brillanten Bildern

Als Feuerinseln und Eisland zugleich sind Island und Grönland vor allem Reiseziele für Naturliebhaber. Der Fotograf Stephan Schulz hat sich ihnen angeschlossen, aber ausgetretene Touristenpfade verlassen. Per Auto, Fahrrad und zu Fuß hat er beide Inseln zu allen Jahreszeiten bereise. Seine Bilder, in moderner 3D-Technik vorgeführt, stehen im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung der Kulturvereinigung Hadamar im Jahr 2019: Am Freitag, 1. Februar, gastiert Stephan Schulz mit seiner Projektionsausrüstung in der Stadthalle Hadamar. Von 20 Uhr an präsentiert er die fotografischen Ergebnisse seiner zahlreichen Reisen nach Island und Grönland.

Dabei geht es nicht nur um die reinen Bilder. In humorvollen Erzählungen beschreibt Schulz, wie er sich sich mit dem Fahrrad streckenweise auf fürchterlichen Wellblechpisten durchs Hochland kämpft. Er berichtet von Touren, auf denen Furten durch eiskalte Gletscherflüsse noch die angenehmsten Abschnitte waren, und der Fotograf lässt miterleben, wie er im Winter im Niemandsland auf der total vereisten Ringstraße befürchten musste, von einer Orkanböe mit dem Auto von der Fahrbahn geweht zu werden.

Die klare Luft und die intensiven Farben der Inseln dokumentierte Schulz auch per Hubschrauber, Flugzeug und Drohne in spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Selbst auf dem Rücken von Islandpferden war er in der Hochlandwüste des Sprengisandur unterwegs. Dazu kommen seine Erlebnisse unter Wasser. Er tauchte mit Buckelwalen und erlebte das mit 120 Metern Sichtweite klarste Wasser der Welt. Per Hundeschlitten fuhr er mit Eistauchausrüstung über den zugefrorenen Sermilikfjord, um in minus drei Grad kaltem Wasser eingefrorene Eisberge zu betauchen. Als Kontrast zu diesen Naturwundern beleuchtet Stephan Schulz aber auch kritische Themen wie Walfang oder Massentourismus.

Die Bilderschau macht zudem deutlich, dass Island und Grönland keineswegs menschenleere Wildniskulissen sind, denn der spezielle Menschenschlag dieser Weltregionen findet seinen Platz. Da ist der enthusiastische Fußballmoderator Gummi Ben oder der Eishai verarbeitende Hildibrandur, für den der etwas gewöhnungsbedürftige Geschmack dieses Fisches eine Delikatesse darstellt. In Grönland begegnete Stephan Schulz den Inuit, für die der Klimawandel und der Einzug der westlichen Lebensweise einen drastischen Kulturschock und Identitätsverlust bedeuten.

Der Kartenverkauf für die 3D-Präsentation hat an den bekannten Vorverkaufsstellen begonnen: Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, Вuch & Tee, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. Dort sind Tickets für 11 Euro erhältlich. An der Abendkasse in der Stadthalle kosten sie 13 Euro.

Weihnachtskonzert mit den Limburger Domsingknaben

Sie kommen viel herum in der Welt, aber es hat Tradition, dass die Limburger Domsingknaben jedes zweite Jahr an ihrem Ausbildungsort bei der Kulturvereinigung Hadamar zum Adventskonzert gastieren. In diesem Jahr ist es wieder so weit: Am Freitag, 7. Dezember, tritt der Knabenchor von 19.30 Uhr an in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk auf.

Unter der Leitung von Andreas Bollendorf und mit Michael Loos an der Orgel der Kirche sowie Wilhelm Gries an der Chororgel hat der Chor ein facettenreiches Programm vorweihnachtlicher Lieder zusammengestellt. Populäre Stücke wie „Machet die Tore weit“ (Andreas Hammerschmidt) und „Maria durch ein Dornwald ging“ (Kurt Hessenberg) dürfen nicht fehlen. Allerdings haben der Chor und seine Musikpädagogen auch spezielle Schwerpunkte gesetzt. So nimmt die britische Chortradition breiten Raum ein, mit Kompositionen von Gustav Holst, David Willcocks, Charles Wood und Clifford Harker. Auch frühbarocke Werke von Heinrich Schütz kommen zu ihrem Recht und zeitgenössische Komponisten erhalten ihr Forum, beispielsweise Johannes Eccard und Trond Kverno. Lieder aus den Federn von Arnold Mendelssohn, Carl Thiel und Georg Friedrich Händel runden das Konzertprogramm ab. Als Orgelzwischenspiel sind Fantasien über „Tochter Zion“ op. 5 von Johann Valentin Müller vorgesehen.

Die Kulturvereinigung hat jetzt den Kartenvorverkauf für das Adventskonzert anlaufen lassen. Dabei gibt es die Tickets zum Preis von 14 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, Вuch & Tee, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg erhältlich. An der Abendkasse in der Pfarrkirche kostet der Eintritt 16 Euro. Schüler und Studenten zahlen 9 Euro.

Oratorium „Die Jahreszeiten“ in Hadamar

Die Kantorei des evangelischen Dekanats Runkel wagt sich in ihrer Reihe mit Aufführungen großer Oratorienwerke an eine ungewöhnliche Komposition heran: Am Samstag, 17. November, können Besucher von 19 Uhr an in der katholischen Hadamarer Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn erleben. Veranstalter sind die Kulturvereinigung Hadamar, die örtliche evangelische Kirchengemeinde und das Dekanat.

„Die Jahreszeiten“ ist unter anderem deshalb ein ungewöhnliches Oratorium, weil es sich nicht in erster Linie mit einem religiösen Thema auseinandersetzt. Vielmehr hat Haydn als Vorlage ein umfangreiches Gedicht verwendet, das das Landleben im Jahreskreis und das Tagwerk der Bauern beschreibt. Dabei hatte der Komponist, der das Werk 1799 bis 1801 als Spätwerk schuf, durchaus Bedenken gegen die Textvorlage. Das mag daran gelegen haben, dass sie sich an damals recht modernen philosophischen Ideen abarbeitete, etwa an Naturvorstellungen Rousseaus oder an der Arbeitsethik Lavaters. Dennoch wurde „Die Jahreszeiten“ nach anfänglicher Zurückhaltung zum beachtlichen Publikumserfolg. Vor allem fiel es auf, weil es mit seinem bäuerlichen Szenen genrehaft und gegenständlich war, während in den meisten Oratorien biblische Figuren und Engel die Akteure sind. Dennoch transportiert eine erhabene Musik diese Szenen und Themen, wodurch ein spannender Kontrast entsteht.

Zur Aufführung haben sich, wie bereits in den Vorjahren, die Kantorei des evangelischen Dekanats Runkel und für den instrumentalen Part das Mittelhessische Kammermusikensemble zusammengeschlossen. Als Solisten sind Kirsten Schierbaum (Sopran), Florian Simson (Tenor) und Thomas Herberich (Bass) eingebunden. Die musikalische Gesamtleitung liegt bei Dekanatskantor Martin Buschmann.

Die Dekanatskantorei fühlt sich der traditionellen Kirchenmusik verbunden. Neben der Mitwirkung an Gottesdiensten und Konzerten ist die alljährliche Oratorienaufführung am Jahresende ein Glanzpunkt in der musikalischen Arbeit der Formation. Kirsten Schierbaum lebt in Runkel. Sie war Mitglied der Opernwerkstatt des Staatstheaters Wiesbaden, sang bei den Wiesbadener Maifestspielen und ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung. Seit 2016 betreut sie als Stimmbildnerin die Mädchenkantorei und den Domchor des Limburger Doms. Florian Simson arbeitet an der Deutschen Oper am Rhein (Düsseldorf/Duisburg). Zusammen mit vorherigen Engagements in Trier, Wuppertal, Gelsenkirchen und am Staatstheater am Gärtnerplatz München hat er mehr als hundert verschiedene Partien seines Fachs gesungen. Thomas Herberich ist für sein Engagement für den Liedgesang bekannt, insbesondere für Lieder von Franz Schubert und Hugo Wolf. Aber auch in anderen musikalischen Fächern trat er in Israel, Japan, Kanada, Polen und Spanien auf. Im deutschsprachigen Raum hat er sich mit seiner Arbeit an der Musikbühne Mannheim einen Namen gemacht.

Eintrittskarten zur Aufführung von „Die Jahreszeiten“ sind im Vorverkauf zum Preis von 15 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, „Buch & Tee, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg erhältlich. An der Abendkasse in der Pfarrkirche kostet der Eintritt 18 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro.

Stoltze für alle

Er bringt auch große Stoffe mit viel Witz auf kleine Bühnen, hat sich einen Namen mit der ebenso tiefgründigen wie amüsanten Bearbeitung von Mundartstücken gemacht und schaffte es sogar, die Klassiker des großen Molière kongenial im Hessischen auf die Bühne zu bringen. Am Freitag, 19. Oktober, wird der Schauspieler und Kabarettist Michael Quast mit seinem Programm „Stoltze für alle“ in Hadamar gastieren. Von 20 Uhr an spielt er auf Einladung der Kulturvereinigung Hadamar in der Schlossaula Gedichte und Geschichten des Frankfurter Mundartdichters und Satirikers Friedrich Stoltze.

Quast will dabei möglichst viele Aspekte Stoltzes präsentieren und dessen Texte in kleine Hörspiele verwandeln. Denn der 1816 in einem Haus unmittelbar neben dem Frankfurter Kaiserdom geborene Dichter war keineswegs nur der humorvolle Beobachter der Alt-Frankfurter Welt, als der er heute weithin bekannt ist. Friedrich Stoltze war auch ein aufmüpfiger, demokratisch eingestellter Kopf in einer politisch bewegten Epoche. Zeitweise wurde er wegen seiner Arbeit als Herausgeber sowie Hauptautor der antipreußisch ausgerichteten Satirezeitung „Frankfurter Latern“ steckbrieflich gesucht.

Zugleich finden sich in der Auswahl, die in Hadamar auf die Bühne kommt, aber auch anrührende, heimatverbundene Betrachtungen, die dem Stil des Biedermeiers entsprechen. Feiner Humor ist ebenso vertreten wie manche derbe Pointe. Auch in diesem Sinn gilt: Stoltze für alle.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 18 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, Вuch & Tee, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. An der Abendkasse in der Schlossaula kostet der Eintritt 20 Euro.

Erkundungen in moderner Chormusik

Ernste geistliche Chorwerke und weltliche Gesänge mit dem sanften Schmelz der Melancholie: Dieses Repertoire steht beim zweiten Liebfrauenkonzert der Kulturvereinigung Hadamar am Samstag, 1. September, 18 Uhr, im Mittelpunkt. Unter dem Titel „All night, all day“ hat es sich der 50-köpfige Chor Liedertafel unter der Leitung von Jürgen Faßbender nicht einfach gemacht. Statt aus dem breiten Repertoire der vergangenen Jahrhunderten zu schöpfen, hat das Ensemble den Schwerpunkt auf zeitgenössische Komponisten gelegt, mit nur einigen wenigen Ausflügen in die Chormusik des 19. Jahrhunderts. Auch dieses Liebfrauenkonzert wird vom Hadamarer Hotel Nassau-Oranien mit einem darauf abgestimmten anschließenden Menü begleitet.

Vorgesehen sind das Kyrie von Pjotr Janczak, „Ave maris stella“ von Diane Loomer, „O sacrum convivium“ von Alwin Schronen, „And death shall have no dominion“ von Vitautas Miskinis, „ Rainbow round my shoulder“ von Robert de Cormier, „All Night“ von Kunibert Koch, „Now let me fly“ von Marshall Bartholomew sowie „Past life Melodies“ von Sarah Hopkins. Im weltlichen Part nehmen die Romantiker breiten Raum ein: Max Bruch mit seinem Abendständchen, Carl Armand Mangolds „Wandrers Nachtlied“, aber auch die Zeitgenössischen Komponisten Kurt Lissmann („Der Tod und das Mädchen“), der erst 41-jährige Erik Esenvalds („Trees“) und Raymond Murray Schafer („Miniwanka“). Als großer Kontrastpunkt ist schließlich auch Jacobus Gallus vertreten, einer der produktivsten Komponisten der Renaissance.
Die Liedertafel ist ein vergleichsweise junger Chor: 2005 trafen sich bei einem Barbershop-Konzert erstmals die Sänger der kleinen Chöre aus Freiendiez und Niederzeuzheim in einem größeren Rahmen. Persönliche und musikalische Harmonie stimmten, so dass sich die „Liedertafel“ zusammenfand. Später stießen Sänger aus Plaidt und Horbach dazu und das Repertoire konzentrierte sich auf Komponisten der Moderne. Inzwischen hat sich die Liedertafel bereits dreimal durch einen ersten Preis beim Landeswettbewerb für den Deutschen Chorwettbewerb qualifiziert, unter anderem 2010 für Dortmund, wo der Chor den ersten Platz in der Kategorie „Große Männerchöre“ belegte und 2014 für Weimar, wo er einen 2. Preis ersang. Beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Wernigerode gewann der Chor den ersten Preis in der Männerchorkategorie und erhielt ein goldenes Diplom.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro bei Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und Buchhandlung Hämmerer, Schulstraße 9, in Hadamar, AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar, Вuch & Tee, Rathausstraße 2, in Elz und FC Factory Clothing, Neumarkt 14, in Limburg. An der Abendkasse in der Liebfrauenkirche kostet der Eintritt 15 Euro.

Das Konzert-Menü wird im Anschluss an den musikalischen Teil im Hotel Nassau-Oranien zum Preis von 27,90 Euro serviert. Es ist nicht im Eintritt zum Konzert enthalten und muss gesondert gebucht werden. Unter 06433/9190 sind Vorbestellungen möglich, auf die das Hotel einen Preisnachlass gewährt. Die Speisekarte kann dort erfragt werden.

Musik der Empfindsamkeit in der Liebfrauenkirche

Vor rund 250 Jahren reichte es immer mehr Komponisten und Musikern: Die strenge, oft wie nach dem Lehrbuch komponierte Musik des Barocks sprach sie immer weniger an. Sie wollten in ihren Werken die bislang geringgeschätzten menschlichen Gefühle zum Ausdruck bringen. Diese Strömung, die sich auch in vielen anderen Künsten niederschlug, bekam bald den Namen „Empfindsamkeit“. Die Musik der Empfindsamkeit steht am Samstag, 16. Juni, 18 Uhr, in der Liebfrauenkirche in Hadamar im Blickpunkt. Zum ersten Liebfrauenkonzert der Spielzeit 2018 hat die Kulturvereinigung Hadamar das Ensemble Concert Royal Köln zu Gast. Erneut bietet das Hotel Nassau-Oranien begleitend ein auf das Konzert abgestimmtes Menü an. Das Konzert ist Teil des Veranstaltungsverbunds Kultursommer Mittelhessen 2018.

Die Formation, die immer wieder in wechselnden Zusammensetzungen auftritt, wird in Hadamar mit seiner Gründerin, der Oboistin Karla Schröter, und an der Orgel mit Willi Kronenberg vertreten sein. Concert Royal Klon hat sich dem Musizieren mit historischen Instrumenten verschrieben und bringt auf Grundlage eigener Forschungstätigkeit immer wieder heute weitgehend vergessene Werke und Komponisten zur Aufführung. In Hadamar stehen die drei Trios oder Sonaten für Oboe und obligate Orgel von Johann Wilhelm Hertel im Mittelpunkt, dem in Deutschland wichtigsten Vertreter des empfindsamen Stils. Breiten Raum nimmt auch die Musikerfamilie Bach ein. Allerdings weitet Concert Royal Köln bewusst den Blickwinkel. Neben Werken von Johann Sebastian, Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann Bach findet auch ihr weiter und heute zum Teil in Vergessenheit geratener Schülerkreis Beachtung. So werden das Choralvorspiel „O Gott, du frommer Gott Vater unser im Himmelreich“ von Gottfried August Homilius, einem Schüler Johann Sebastian Bachs, zu hören sein, und „Nun danket alle Gott“ von Christian Gotthilf Tag, der wiederum ein Schüler von Homilius war. „Jesus, meine Zuversicht“ des 1803 geborenen Adolph Heinrich Sponholtz weist bereits aus der Epoche der Empfindsamkeit hinaus. Und schließlich wird mit der Andante F-Dur KV 616 für Orgel ein Werk Mozarts zu hören sein, das dieser eigens für die seinerzeit populären mechanischen Instrumente schuf.

Karla Schröter studierte zunächst Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman). Danach legte sie ihren Schwerpunkt auf das Spiel historischer Oboen-Instrumente. Mit Concert Royal Köln spielt sie in Kammermusik- und Orchesterformationen in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland. Willi Kronenberg studierte Orgel und Kirchenmusik in Köln und Stuttgart. Seine Ausbildung als Cembalist vervollständigte er in Freiburg bei Robert Hill und in Amsterdam bei dem Organisten Ewald Kooiman. Seit 2008 setzt er einen Schwerpunkt seiner Arbeit im Duo mit Karla Schröter bei Concert Royal Köln. In dieser Besetzung spielte er inzwischen weit über 100 Konzerte an historischen Orgeln des 17. bis 19. Jahrhunderts.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 13 Euro bei Schreibwaren Dutell und in der Buchhandlung Hämmerer in Hadamar, bei AH Tischwäsche Stick & mehr in Niederhadamar, bei „Buch & Tee“ in Elz und bei FC Factory Clothing in Limburg. An der Abendkasse in der Liebfrauenkirche kostet der Eintritt 15 Euro.

Das Konzert-Menü wird im Anschluss an den musikalischen Teil im Hotel Nassau-Oranien serviert. Es ist nicht im Eintritt zum Konzert enthalten und muss gesondert im Hotel gebucht werden. Unter 06433/9190 sind Vorbestellungen möglich, auf die das Hotel einen Preisnachlass gewährt. Die Speisekarte kann im Hotel erfragt werden.